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31 Tage zuckerfrei

Ein Selbstversuch aus Neugier

Vielleicht hast du den Gedanken auch schon gehabt: „Ich esse eigentlich ganz okay, aber dieser Zucker…“
Nicht panisch. Eher leise. Zwischen Nachmittagsmüdigkeit, Nervensnacks und dem Gefühl, ständig „irgendwas Süßes“ zu brauchen.
31 Tage zuckerfrei klingt erst mal nach Challenge. Nach Durchhalten. Nach Verzicht.
Aber genau darum soll es hier nicht gehen. Sondern um einen überschaubaren Selbstversuch. Ohne Perfektion. Ohne Instagram-Detox-Heldenmut. Unperfekt vegan eben.

Warum Zucker im Alltag oft mehr Raum einnimmt, als wir denken

Zucker ist selten das große Stück Kuchen.
Es sind die kleinen, unscheinbaren Momente:

  • der Müsliriegel zwischen zwei Meetings
  • der Haferdrink mit „dezenter Süße“
  • die Tomatensoße, die überraschend süßer schmeckt als gedacht
  • der Griff zur Schokolade, wenn der Tag einfach zu viel war

Viele Frauen essen nicht „zu viel Zucker“, sondern zu automatisch. Nicht aus Schwäche, sondern aus Gewohnheit, Stress und Zeitmangel. Und genau hier setzt ein 31-Tage-Experiment an:
nicht als Verbot, sondern als Beobachtungsraum.

Was „31 Tage zuckerfrei“ hier wirklich bedeutet

Lass uns kurz den Druck rausnehmen. Zuckerfrei heißt in diesem Kontext:

  • ❌ kein raffinierter Zucker
  • ❌ keine zugesetzten Süßstoffe (auch nicht „natürlich veredelt“)
  • ✔️ Obst ist erlaubt
  • ✔️ natürliche Süße aus Gemüse, Nüssen, Hafer etc. bleibt
  • ✔️ Ausnahmen sind erlaubt – bewusst, nicht heimlich

Es geht nicht um Perfektionsmus. Sondern um Klarheit. Du darfst entdecken:
Wie schmeckt Essen eigentlich, wenn nichts ständig süß dazwischenfunkt?

Was in diesen 31 Tagen oft passiert (und was nicht)

Viele Frauen berichten nicht von Wundern. Sondern von kleinen, unspektakulären Verschiebungen:

  • Geschmack verändert sich langsam
  • Heißhunger wird weniger laut
  • Energie fühlt sich stabiler an
  • Essen wird wieder „echter“

Was nicht automatisch passiert:

  • Du wirst nicht jeden Tag euphorisch aufwachen
  • Stress verschwindet nicht
  • Essen wird nicht plötzlich perfekt

Und das ist wichtig. Denn 31 Tage zuckerfrei sind kein Reset-Knopf. Sie sind eher wie das Putzen einer leicht verschmierten Brille.

Aus Neugier habe ich diesen Weg selbst einmal ausprobiert und 31 Tage lang auf Industriezucker verzichtet – so gut es im Alltag eben ging.
Im Restaurant hieß das: genauer hinschauen, welche Limo tatsächlich ohne Zucker auskommt. Eis und Süßigkeiten waren erst mal raus, was im Sommer durchaus eine kleine Geduldsprobe war.

Was aber viel stärker hängen geblieben ist, war etwas anderes: mein Blick hat sich geschärft. Ich habe plötzlich gesehen, wo überall Zucker steckt. Selbst dort, wo man ihn gar nicht erwartet. Das war stellenweise schon irritierend.

Heute trinke ich auch wieder mal eine Limo mit Zucker. Aber oft ist es dann doch einfach Pfefferminztee. Nicht aus Verbot, sondern weil ich bewusster gewählt habe.

Wie du selbst die 31 Tage alltagstauglich angehst

Starte nicht „ab Montag perfekt“

Starte an einem ganz normalen Tag. Mit ganz normalem Essen. Je weniger Drama, desto besser hält es.

Räume zuerst auf, bevor du verzichtest

Schau in deine Küche:

  • Was enthält Zucker, obwohl es ihn nicht braucht?
  • Was kannst du einfach nicht nachkaufen, statt es aktiv zu verbieten?

Weglassen ist leichter als widerstehen.

Iss regelmäßig und ausreichend

Viele Zucker-Gelüste sind eigentlich Hunger. Oder Müdigkeit. Oder emotionale Erschöpfung.
Mehr Essen = oft weniger Zucker.

Plane „süßfreie Sicherheiten“

Zum Beispiel:

  • Nüsse mit Apfel
  • Hummus mit frischen Karotten
  • Haferbrei ohne Süßung, aber mit Zimt und Beeren

Nicht fancy. Aber zuverlässig.

Und nach den 31 Tagen?

Dann darfst du entscheiden. Nicht die Challenge. Nicht ein Plan. Du.

Vielleicht bleibt weniger Zucker.
Vielleicht kommt er bewusster zurück.
Vielleicht merkst du: Ich brauche gar nicht so viel, wie ich dachte.
Auch das ist ein Ergebnis.

Fazit: Zuckerfrei als Einladung, nicht als Regel

31 Tage zuckerfrei müssen kein Kraftakt sein. Sie können ein ruhiges Innehalten sein. Ein Kennenlernen. Ohne Urteil. Unperfekt. Machbar. Ehrlich.

Wenn du solche sanften Selbstexperimente magst und Schritt für Schritt mehr Klarheit in dein Essen bringen willst, dann bist du hier genau richtig.

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Über mich

Frau, im grün-schwarzen Hoodie, lächelnd in der Küche
Suse
Ich bin zertifizierte vegane Ernährungsberaterin und weiß: Der Start kann schwer und anstrengend sein. Ich begleite dich sanft, Schritt für Schritt, in deinem Tempo. Bei mir findest du Empathie und einen Weg frei von Perfektionsdruck. Vegan darf sich entspannt und gut anfühlen. Ich helfe dir dabei, sichere Entscheidungen zu treffen, damit du starten kannst, ohne dass du alles perfekt machen musst.
Zertifikat Vegane Ernährungsberatung
Fachlich fundiert & praxisnah

✔ Studium der Lebensmitteltechnologie
✔ Zertifizierte vegane Ernährungsberaterin
✔ Seit 2012 unperfekt vegan

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