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Omega-3 und MS

und die ehrliche Wahrheit dazwischen

Wenn man mit MS lebt – direkt oder indirekt – lernt man schnell, zwischen Hoffnung und Realität zu balancieren. Man liest Studien, hört Empfehlungen, bekommt gut gemeinte Tipps. Und irgendwo dazwischen steht die leise Frage: „Hilft das wirklich oder klammere ich mich gerade nur an einen weiteren Strohhalm?“
Omega-3 ist so ein Thema. Vielversprechend, gut erforscht, oft empfohlen. Und trotzdem: nicht immer spürbar. Nicht immer sofort. Nicht immer so, wie man es sich wünscht.

Wenn Supplemente nicht das halten, was man sich erhofft

Meine Frau hat MS. Und ja, wir haben eine Zeit lang vieles supplementiert: Omega-3, Vitamine, Mineralien, das ganze Paket. In der Hoffnung, den Körper bestmöglich zu unterstützen.
Ihre Rückmeldung war ehrlich und nüchtern: „Es ist nicht wirklich besser geworden.“

Und weißt du was? Das war erst mal unbefriedigend. Nicht, weil wir an Omega-3 gezweifelt haben, sondern weil wir gemerkt haben, wie sehr wir uns gewünscht hatten, irgendeinen spürbaren Halt zu finden.
Dazu kam: Es war einfach ein hartes Jahr. Emotional, körperlich, mental. Und manchmal ist das die Wahrheit, die man nicht wegkapseln kann – egal, wie gut ein Nährstoff erforscht ist.

Omega-3 ist kein Schutzschild

Mir ist eines wichtig, das ich hier ganz klar sagen möchte:
Omega-3 ist kein Schutzschild.
Es ist kein „Wenn-dann“-Versprechen. Kein Garant dafür, dass Symptome verschwinden oder sich alles leichter anfühlt.

Was Studien zeigen – zum Beispiel die große internationale Kohortenstudie von Jelinek et al. – ist eine Assoziation: Menschen mit MS, die Omega-3 zuführen, berichten im Schnitt über eine bessere Lebensqualität und weniger Krankheitsaktivität. Das ist wertvoll. Aber es ist kein Versprechen auf individueller Ebene.

Denn Wirkung hängt von vielen Faktoren ab:

  • vom individuellen Krankheitsverlauf
  • von Entzündungsaktivität
  • von Stress, Schlaf, Bewegung
  • von anderen Nährstoffen (Stichwort Vitamin D)
  • und ja, auch davon, ob überhaupt ein Mangel vorliegt

Ein Bild, das ich gern nutze:
Omega-3 ist eher wie gutes Öl für ein komplexes Uhrwerk. Es sorgt dafür, dass Zahnräder leichter laufen können. Aber es repariert keine gebrochenen Teile und es beschleunigt nichts auf Knopfdruck.

Warum ich trotzdem überzeugt bin

Trotz dieser Erfahrung bin ich weiterhin überzeugt von Omega-3.
Ich supplementiere selbst – bewusst, gemessen und passend. Mein HS-Omega-3-Index liegt bei 8,9.
Kurz erklärt: Der HS-Omega-3-Index ist ein Bluttest, der zeigt, wie viel der wichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA langfristig in den roten Blutkörperchen eingebaut sind. Er wird in Prozent angegeben.
Werte zwischen etwa 8 und 11 % gelten als günstig, insbesondere im Hinblick auf die Herzgesundheit. Niedrigere Werte – vor allem unter 4–5 % – können mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergehen.
Für mich ist dieser Wert kein Leistungsnachweis, sondern eine Orientierung: Er zeigt mir, dass mein Körper mit der aktuellen Omega-3-Versorgung gut versorgt ist, es aber auch noch Luft nach oben gibt.

Das ist mir wichtig:
👉 Nicht einfach irgendwas einnehmen.
👉 Erst messen, dann gezielt supplementieren.
👉 Und das richtige Omega-3 wählen.

Gerade bei pflanzlicher Ernährung ist das entscheidend. ALA aus Leinsamen & Co. ist wertvoll, aber DHA und EPA sind besonders relevant. Veganes Algenöl liefert diese direkt, ohne Umwandlungsverluste und ohne Fisch.

Konkrete Gedanken für den Alltag

Vielleicht nimmst du aus diesem Text nicht „Omega-3 hilft immer“ mit, sondern etwas Ehrlicheres:

  • Du darfst ausprobieren, ohne Garantie
  • Du darfst enttäuscht sein, wenn etwas nicht spürbar wirkt
  • Du darfst trotzdem dranbleiben oder neu justieren
  • Und du darfst dir Unterstützung holen, statt allein zu optimieren

Manchmal ist ein Jahr einfach schwer. Und das ist kein persönliches Versagen und auch kein Beweis dafür, dass Omega-3 „nichts bringt“.

Meine persönliche Empfehlung

Wenn das Thema Omega-3 für dich gerade dran ist, nutze ich in meiner Begleitung oft die veganen Produkte von NORSAN.
👉 zum Produkt: Veganes Omega-3
Transparenz: Über den Link kann ich eine kleine Provision erhalten – für dich ohne Mehrkosten.

Raum für echte Gespräche

Omega-3 kann bei MS unterstützen. Studien legen das nahe. Erfahrungen sind individuell. Und beides darf gleichzeitig wahr sein.
Wenn du unsicher bist, was für dich sinnvoll ist – ob messen, wie viel, welches Omega-3 überhaupt passt – dann lass uns doch einfach darüber quatschen.

Ganz ohne Verkaufsdruck.
Ganz ohne „du müsstest“.
Einfach ein ehrliches Gespräch über Omega-3, MS und deinen Alltag.

💚 Kostenloses Kennenlerngespräch: Lass uns über Omega-3 quatschen. Schritt für Schritt. Unperfekt. Aber bewusst.

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Über mich

Frau, im grün-schwarzen Hoodie, lächelnd in der Küche
Suse
Ich bin zertifizierte vegane Ernährungsberaterin und weiß: Der Start kann schwer und anstrengend sein. Ich begleite dich sanft, Schritt für Schritt, in deinem Tempo. Bei mir findest du Empathie und einen Weg frei von Perfektionsdruck. Vegan darf sich entspannt und gut anfühlen. Ich helfe dir dabei, sichere Entscheidungen zu treffen, damit du starten kannst, ohne dass du alles perfekt machen musst.
Zertifikat Vegane Ernährungsberatung
Fachlich fundiert & praxisnah

✔ Studium der Lebensmitteltechnologie
✔ Zertifizierte vegane Ernährungsberaterin
✔ Seit 2012 unperfekt vegan

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