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Omega-3 und Multiple Sklerose

Wie die kleinen Fettsäuren dein Wohlbefinden unterstützen können

Stell dir vor, dein Körper hätte kleine Helferlein, die unauffällig, aber wirkungsvoll dazu beitragen, dass du dich ein bisschen stabiler und ausgeglichener fühlst – trotz Multipler Sklerose (MS). Genau darum geht es bei Omega-3-Fettsäuren. Diese winzigen, essentiellen Fette sind nicht nur für Herz und Gehirn wichtig, sondern können auch die Lebensqualität bei MS positiv beeinflussen. Und das Beste: Du musst dafür keinen Fisch essen. Vegane Optionen wie Algenöl machen es möglich.

Warum Omega-3 gerade bei MS interessant ist

MS ist eine chronische Erkrankung, die das zentrale Nervensystem betrifft. Plötzlich auftretende Symptome wie Müdigkeit, Bewegungsprobleme oder kognitive Einschränkungen gehören für viele zum Alltag. Das führt häufig zu Unsicherheit: „Was kann ich tun, um meinen Körper zu unterstützen, ohne mich in Perfektionsfallen zu verlieren?“

Genau hier können Omega-3-Fettsäuren helfen. Studien, wie die von Jelinek et al. (2013), zeigen, dass Menschen mit MS, die regelmäßig Omega-3 über die Ernährung oder Supplemente aufnehmen, tendenziell eine bessere Lebensqualität und weniger Krankheitssymptome berichten. Wichtig: Das heißt nicht, dass Omega-3 MS heilt, aber es kann ein kleiner, machbarer Baustein im Alltag sein, um sich stabiler zu fühlen.

Neben Omega-3 ist auch Vitamin D ein zentraler Nährstoff bei MS. Kurz erwähnt: Studien (z. B. Pierrot-Deseilligny et al., 2012) zeigen, dass ein ausreichender Vitamin-D-Spiegel die Rückfallrate reduzieren kann. Mehr dazu findest du hier in einem separaten Beitrag.

Omega-3 Schritt für Schritt verstehen

Omega-3-Fettsäuren gehören zu den mehrfach ungesättigten Fetten, die dein Körper nicht selbst herstellen kann. Du musst sie also von außen zuführen – über Nahrung oder Supplemente.

Es gibt drei besonders relevante Omega-3-Fettsäuren: ALA, EPA und DHA. ALA kommt vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln wie Leinsamen, Chiasamen, Walnüssen oder Hanfsamen vor. DHA und EPA sind besonders spannend für die Nervengesundheit. Veganerinnen greifen hier am besten zu Algenöl, das DHA und EPA direkt liefert – ganz ohne tierische Produkte.

Studienlage: Die internationale Kohortenstudie von Jelinek und Kollegen untersuchte Menschen mit MS und stellte fest, dass Fischkonsum und Omega-3-Supplementation mit besserer Lebensqualität, weniger Behinderungen und geringerer Krankheitsaktivität assoziiert waren. Das ist ein Hinweis darauf, dass regelmäßige Zufuhr von Omega-3 – egal ob über Ernährung oder Supplemente – für Betroffene spürbar sein kann.

Einfach erklärt: Stell dir dein Nervensystem wie ein Straßennetz vor. Omega-3 hilft, dass die Straßen glatter bleiben und Signale schneller und zuverlässiger ankommen. Klar, das beseitigt keine Schlaglöcher, die MS schon verursacht hat, aber es sorgt dafür, dass der Verkehr flüssiger läuft.

Alltagstipp: Eine Menge, die in Studien oft empfohlen wird, liegt bei rund 2 Gramm Omega-3 pro Tag. Mehr kann manchmal sinnvoll sein, vor allem bei erhöhtem Bedarf, aber das sollte individuell geprüft und entschieden werden.

Konkrete Tipps – Omega-3 in den Alltag integrieren

Algenöl als vegane Supplementation: Es liefert direkt DHA und EPA, die dein Körper für Nervenzellen gut nutzen kann.

Kleine pflanzliche Snacks: Walnüsse, Leinsamen oder Chiasamen über den Tag verteilt können ALA liefern – ein einfacher, leckerer Zusatz zu Müsli oder Smoothies.

Schritt für Schritt: Fang mit einer kleinen Portion an, zum Beispiel ein Teelöffel Leinsamen oder eine Kapsel Algenöl pro Tag. So kannst du beobachten, wie es dir guttut, ohne Druck.

Kontinuität statt Perfektion: Auch wenn nicht jeder Tag perfekt klappt. Das ist normal und völlig in Ordnung. Jeder kleine Beitrag zählt.

Mehr erfahren: Wer tiefer einsteigen möchte, kann hier meinen Artikel zu Omega-3 lesen oder ein kostenloses Kennenlerngespräch buchen, um individuell zu schauen, wie Omega-3 in den Alltag integriert werden kann.

Meine persönliche Empfehlung

Wenn das Thema Omega-3 für dich gerade dran ist, nutze ich in meiner Begleitung oft die veganen Produkte von NORSAN.
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Dein nächster kleiner Schritt

Omega-3 ist kein Wundermittel, aber ein unterstützender Baustein für Menschen mit MS. Die Forschung deutet darauf hin, dass eine regelmäßige Zufuhr positive Effekte auf Lebensqualität und Krankheitsverlauf haben kann. Kleine, machbare Schritte, wie ein Teelöffel Leinsamen am Morgen oder eine Kapsel Algenöl, können schon helfen. Wichtig ist: Bleib geduldig, probiere aus, was sich gut anfühlt, und erlaube dir, dass nicht jeder Tag perfekt sein muss.

Wenn du mehr über Omega-3 und seinen möglichen Einfluss auf MS erfahren willst, kannst du gern ein kostenloses Kennenlerngespräch buchen. Schritt für Schritt, ohne Druck, aber mit Unterstützung an deiner Seite.

Lass uns gern sprechen, wenn du Fragen hast

Über mich

Frau, im grün-schwarzen Hoodie, lächelnd in der Küche
Suse
Ich bin zertifizierte vegane Ernährungsberaterin und weiß: Der Start kann schwer und anstrengend sein. Ich begleite dich sanft, Schritt für Schritt, in deinem Tempo. Bei mir findest du Empathie und einen Weg frei von Perfektionsdruck. Vegan darf sich entspannt und gut anfühlen. Ich helfe dir dabei, sichere Entscheidungen zu treffen, damit du starten kannst, ohne dass du alles perfekt machen musst.
Zertifikat Vegane Ernährungsberatung
Fachlich fundiert & praxisnah

✔ Studium der Lebensmitteltechnologie
✔ Zertifizierte vegane Ernährungsberaterin
✔ Seit 2012 unperfekt vegan

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