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Saisongemüse im Februar

Der Februar ist so etwas wie der Mittwoch unter den Monaten.
Nicht mehr ganz Januar, aber auch noch kein richtiger Frühling. Draußen riecht es manchmal schon nach Aufbruch und fünf Minuten später wieder nach Winterjacke bis oben zu.

In dieser Zwischenzeit steht das Gemüse wie ein geduldiger Begleiter in der Küche. Möhren, Pastinaken, Wirsing, Spitzkohl und Lauch – sie sind keine lauten Helden, eher leise Möglichmacher. Und genau das brauchen wir jetzt: Essen, das wärmt, trägt und nicht noch mehr von uns verlangt.

Wenn du meinen Januar-Artikel kennst, weißt du: Wintergemüse darf herrlich unperfekt sein. Im Februar gilt das erst recht.

Das berühmte „Wintergemüse-Tief“

Hand aufs Herz: Im Februar fühlt sich Kochen oft an wie Socken sortieren. Man weiß, es wäre sinnvoll, aber die Begeisterung hält sich in Grenzen. Viele meiner Kundinnen erzählen mir:
„Ich will ja saisonal essen, aber ich kann Wirsing langsam nicht mehr sehen.“
Oder: „Schon wieder Pastinaken – was macht man damit außer Suppe?“

Dazu kommt der Alltag:
Arbeit, Kopf voll, wenig Licht, viel Müdigkeit. Der Kühlschrank wirkt wie ein stummer Vorwurf und Tiefkühlpizza flüstert sehr überzeugend. Das ist kein Versagen. Das ist Februar.

Wintergemüse hat es schwer, weil es keine Show macht. Es ist nicht hübsch, nicht exotisch, nicht fancy, eher so: das gab es bei Oma früher. Aber es ist zuverlässig, regional verfügbar und oft erstaunlich günstig. Und irgendwo zwischen Lauch und Spitzkohl versteckt sich eine leise Form von Fürsorge – für dich selbst und auch für die Welt, in der wir leben.

Was der Februar uns auf den Teller legt

Saisonales Gemüse im Februar ist im Grunde ein vertrauter Freundeskreis:

  • Möhren
  • Pastinaken
  • Wirsing
  • Spitzkohl
  • Lauch
  • Rote Bete
  • Sellerie
  • Feldsalat
  • Chicorée
  • Schwarzwurzel

Diese Gemüse sind wie dein dicker Lieblingspullover: vielleicht nicht glamourös, aber genau richtig, wenn es kalt ist.

Ich habe ja eine Schwäche für Möhren – sie sind das „Kann-alles-Gemüse“. Und Spitzkohl! Der sanfte, unkomplizierte Verwandte des Weißkohls, der sogar nach Feierabend noch nett zu einem ist. Lauch wiederum ist der stille Teamplayer: Er macht jede Suppe irgendwie leckerer.

Durchhalten im Winter – ohne Kampfmodus

Vielleicht hilft ein anderer Blick:
Du musst Wintergemüse nicht lieben wie einen Sommerpfirsich. Es reicht, wenn ihr gut miteinander auskommt.

Stell dir vor, der Februar wäre kein Endgegner, sondern eine Brücke. Jede Suppe, jedes Ofenblech, jede Biokiste ist ein kleiner Schritt Richtung Frühling. Und bis dahin dürfen wir es uns so gemütlich wie möglich machen.

Wenn du magst, lies auch nochmal im Januar-Beitrag vorbei. Dort findest du viele Grundlagen zu regionalem Einkaufen und warum eine Biokiste gerade im Winter so entlastend sein kann.

Konkrete Tipps – warm, einfach, alltagstauglich

2–3 Zubereitungsideen, die auch mit wenig Energie klappen

  • Februar-Suppe „Alles darf rein“
    Lauch, Möhren, Pastinaken, ein paar Kartoffeln – grob schneiden, köcheln lassen, pürieren oder stückig lassen. Ein Löffel Senf oder Hefeflocken macht’s gemütlich.
  • Spitzkohl-Pfanne für Faule
    Spitzkohl in Streifen, kurz anbraten, etwas Sojasauce, Zitronensaft, vielleicht Räuchertofu. Dazu Brot oder Nudeln – Feierabend gerettet.
  • Ofenblech Nr. 2 (der Klassiker bleibt)
    Pastinaken + Möhren + rote Bete, Öl, Salz, Rosmarin. Das Gericht, das gar wird, während du schon auf dem Sofa sitzt.

Kleine Februar-Abkürzungen

  1. Ein Topf = eine Mahlzeit. Eintöpfe sind keine Kapitulation, sondern Lebenskompetenz.
  2. Tiefkühl-Spinat oder -Grünkohl sind Winterengel – nutz sie ohne schlechtes Gefühl.
  3. Zwei Lieblingsgerichte reichen völlig. Du musst kein Gemüse-Repertoire von 20 Seiten haben.

Ein Hauch Frühling auf dem Teller

  • Feldsalat mit Apfelstückchen
  • ein Spritzer Zitrone über Wirsing
  • frische Kräuter aus dem Topf

Das sind Mini-Fenster Richtung März.

Das Jahr darf unperfekt starten

Du kannst Gemüse im Februar einfach weiter ausprobieren. Es darf wärmen, satt machen, manchmal ein bisschen langweilig sein und trotzdem gut für dich sorgen. Jeder Teller zählt, auch der unperfekte.

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Über mich

Frau, im grün-schwarzen Hoodie, lächelnd in der Küche
Suse
Ich bin zertifizierte vegane Ernährungsberaterin und weiß: Der Start kann schwer und anstrengend sein. Ich begleite dich sanft, Schritt für Schritt, in deinem Tempo. Bei mir findest du Empathie und einen Weg frei von Perfektionsdruck. Vegan darf sich entspannt und gut anfühlen. Ich helfe dir dabei, sichere Entscheidungen zu treffen, damit du starten kannst, ohne dass du alles perfekt machen musst.
Zertifikat Vegane Ernährungsberatung
Fachlich fundiert & praxisnah

✔ Studium der Lebensmitteltechnologie
✔ Zertifizierte vegane Ernährungsberaterin
✔ Seit 2012 unperfekt vegan

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